On April 21, 2011 · Comments Off
Wie oft soll man eine Wurmkur bei Pferden geben?
Anfangs, als ich mit meinem Pferd in diesen Stall gekommen bin, gab es die Wurmkur 2x, und zwar einmal vor und einmal nach der Koppelsaison. Dann hieß es plötzlich, die Wurmkur gibts 3x im Jahr, die Turnierställe würden das sogar 4x im Jahr geben. Zu der Zeit waren bei uns 30 Pferde eingestellt, da hab ich es ja eingesehen. Momentan stehen bei uns 12 Pferde, die täglich raus kommen, und ich bin der Meinung bei so wenig Pferden macht das keinen Sinn, die Wurmkur mehr als 2x jährlich zu geben, ich finde, das belastet unnötig den Organismus. Ich hab mich auch mal umgehört, die großen Ställe in der Umgebung mit 30 Pferden und mehr geben auch nur 2x im Jahr. Nun habe ich mich noch ein wenig umgehört und auch einen Tierarzt gefragt, es ist fast so wie ich dachte. Entwurmen grundsätzlich zweimal im Jahr, maximal viermal im Jahr je nach Haltung. Wenn die Pferde auf engem Raum bei einander stehen oder länger in Ställen sind kann man sie öfter geben, wenn sie auf der Weide sind ist ein Wurmbefall unwahrscheinlicher. Man muss jedoch aufpassen, denn wenn man zu oft eine Wurmkur verabreicht kann das zu Thrombose und anderer Krankheit führen. Eine vorbeugende Maßnahme ist die Weiden abzusammeln, sodass der Parasitendruck gar nicht erst zu hoch wird.
On June 25, 2010 · Comments Off
“Das Böse !” Davon spricht Bush andauernd. Was ist das denn ? Also Hitler hat ja wenigstens noch etwas rhetorisches Trara um seine Reden gemacht, aber Bush wird hierbei so primitiv, dass doch eigentlich jeder Eumel den Kopf schüttel müsste und sich in seinen schlafsack krümmeln
sollte. Als nächstes erzählt dieser Demagoge noch, dass Irakis keine Liebe fühlen können und im Dunkeln leuchten.
Ich muss da irgendwie an alte Marvel-Comics denken, in denen Superman ominöse Superschurken vertrimmt. Die waren auch immer ohne Grund einfach “böse” – wollten die Weltherrschaft an sich reißen oder die Welt zerstören und keiner wusste je warum. Aber die Leute haben ihm zugejubelt, diesem fliegenden Uncle Sam ohne Fehl und Tadel, denn jemand der “Das Böse” besiegt, kann ja keine Fehler haben. Marvel Comics wurden out als die Leute keinen Bock mehr auf unfehlbare “Übermenschen” hatten. Jetzt ist unfehlbar wohl wieder in. Ein Spiderman kann sich wieder beruhigt durch die Kinos schwingen (Oops, der kam ja auch schon vor dem 11.9. … aber Bush ja auch, also) und wieder mal die Welt retten (wobei ich das jetzt einfach mal mutmaße, weil ich den Film noch nicht gesehen habe). …der Mensch ist eben ein Tier…
On March 21, 2010 · Comments Off
Auf der anderen Seite das Copyleft. Man kann sich frei aus allem
Copyleft-Material bedienen. Dafür wird die Verwertung erschwert,
da jeder andere das eigene Copyleft-Material auch verwerten kann.
Copyleft ist auch eine Art Copyright
Das Material gehört nicht der
Allgemeinheit (“Public Domain”, “Gemeingut” oder so).
IMO sollte die Idee des Copyleft auch auf Patente angewendet werden
Der Monopolanspruch von Patenten verhindert hier eigentlich ein
Nebeneinander. Dennoch könnten Copyleft-Bewegungen ähnlich wie
große Firmen einen defensiven Patentpool aufbauen. Insbesondere mit
öffentlichen Geldern finanzierte Forschungseinrichtungen wie Unis
sollten sich hier engagieren. Nur Angriffe von “Forschungsfirmen”
ohne eigene Produkte bleiben auch bei Patentpools unkalkalierbar.
Wenn man das “Patent” einfach vor einem Antrag veröffentlicht, ist
das neuheitsschädlich. Es kann also von niemandem mehr ein Patent
beantragt werden. Ein “defensiver Patentpool” hätte also nur Sinn,
wenn man damit darauf aufbauende Patente “bestrafen” will. Also in
der Art: Ihr benutzt unser Patent. Ihr stellt eures aber nicht der
Allgemeinheit zur Verfügung. Ätsch, dann dürft ihr unsers nicht
benutzen. Ob das so überhaupt geht, weiß ich allerdings nicht.
hmm – theoretisch könnte man virale Lizenzen erschaffen, bei
denen Produkte erst nach fünf Jahren zur “Freien Verfügung”
gestellt werden.
Ja. Allerdings kann man die nach fünf Jahren auch nochmals mit
entsprechender Lizenz veröffentlichen. Bei Ghostscript gibt’s z.B.
glaub zwei Lizenzen: AFPL und GNU(?). Eine Lizenz, in der das von
Anfang an drin steht, ist eben eine Garantie, dass es gewissermaßen
nochmals veröffentlicht wird. Änderungen könnten fünf Jahre geschützt
sein, ist bloß die Frage, ob man das will.